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    Sterbebegleitung

    Einen sterbenden Menschen am Ende seines Lebensweges liebe- und würdevoll zu begleiten, ist ein Anliegen für mich. Ganz wichtig ist meines Erachtens auch hier die Unterstützung für ein weitgehend selbstbestimmtes Leben. Durch meine Ausbildung als Sterbebegleiterin und meine langjährige Erfahrung in der Begleitung von Schwerstkranken und sterbenden Menschen bin ich in der Lage, die Angst, Sorgen, den Ärger und die Verzweiflung der Betroffenen und deren Angehörigen auszuhalten und mit ihnen umzugehen. Dies geschieht, indem ich ganz für Sie da bin, entlastende Gespräche führe, unterstütze, wo ich nur kann oder ganz praktische Dinge bewältige.

    Die Betreuung des Sterbenden kann je nach seiner körperlichen und seelischen Verfassung auf die unterschiedlichste Art und Weise erfolgen. Vielleicht bin ich diejenige, mit der er über seine Ängste vor dem Tod, der Sorge um seine Angehörigen oder ganz banale Dinge sprechen kann, die ihn in diesem Moment beschäftigen. Ich kann da sein, zuhören, erzählen, beten, vorlesen oder Dinge unternehmen, die ich auch in der Seniorenbetreuung anbiete. Ganz individuell auf die Wünsche und Bedürfnisse des Sterbenden eingehend verbringe ich mit ihm einen Teil seiner verbleibenden Zeit mit Dingen, die ihm wichtig sind. Lachen und der Humor gehören genauso dazu wie Weinen und der Ausdruck von Wut, Ärger und Verzweiflung.

    Selbstverständlich habe ich auch für die Angehörigen ein offenes Ohr, um für sie da zu sein, wenn es um vorsorgende Maßnahmen wie Patientenverfügung oder Versorgungsvollmacht geht, wenn die Überlegung im Raum steht, ob die Pflege des Sterbenden in fremde Hände gegeben wird oder die Verlegung in ein Hospiz geplant ist. Auch hier ist das entlastende und verständnisvolle Gespräch über Sorgen, Nöte und Ängste sowie der Umgang mit den Emotionen des Angehörigen ein ganz wichtiger Bestandteil.